MRTDer Geist von MRT
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Das, was Radikale Therapie ausmacht, ist im Prinzip nichts Besonderes, es sind keine nur mit grössten Schwierigkeiten zu beschreibenden Psychotechniken, sondern ist der Versuch, das, wovon viele Menschen immer wieder reden, einfach in die Tat umzusetzen. Denn wer möchte nicht
  • von Menschen umgeben sein, die einander zuhören und mit Aufmerksamkeit begegnen
  • das zeigen dürfen, was gerade da ist, sei es Ärger oder Freude, seien es Träume oder schallendes Gelächter
  • die Erlaubnis haben, auch alle Ängste zeigen zu dürfen
  • auf Männer treffen, die daran glauben, dass Mann sich verändern kann
  • in den Arm genommen werden, wenn du es brauchst
  • sich vor allen selbst loben dürfen
  • soviel Vertrauen spüren, dass ich offen und ehrlich sein kann
  • die Verantwortung für sich selbst übernehmen
  • sich liebevoll begegnen
  • spielen, singen und lachen
  • Männer finden, die Kritik hören können, ohne sich als ganze Person angegriffen zu fühlen
All das klingt so wünschenswert und von der Idee her so einfach, aber die Realität zeigt, wie schwer es ist. Das alles sind eben keine Selbstverständlichkeiten. RT heisst Mut tanken, es immer wieder versuchen und üben.

MRT bedeutet auch sich einmal in der Woche Zeit für sich selbst (und andere) zu nehmen.

Allerdings macht MRT auch nur dann Sinn, wenn sich Männer eingestehen (können), dass ihr Umgang mit sich selber, mit anderen, mit der Arbeit, mit der Natur, ... unbefriedigend ist und sie dazulernen wollen, Strukturen und Verhaltensweisen (aus eigenem Antrieb) in Frage zu stellen. Dann ist es mit der MRT auch möglich, sich aus Hilflosigkeit zu befreien und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und auszuschöpfen.

Das alles im Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten, im liebevollen Umgang mit sich selbst, im eigenen Tempo und ohne schon strukturell angelegte Hierarchien. Die Gruppe soll das Vertrauen und die Wärme bieten, um sich diesen Prozessen zu stellen. Gerade weil es darum geht, die hundertprozentige Selbstverantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, gehören Liebe, Solidarität und Unterstützung anderer dazu.